Gemüse vorziehen – was brauche ich eigentlich dafür?

Ich kann es am Beginn des Jahres kaum noch erwarten, dass die Anzuchtsaison endlich wieder beginnt. Die letzte Ernte ist ja auch schon eine Weile her. Gut, dass es Sorten gibt, die eine lange Kulturzeit haben und man deshalb frühzeitig beginnen sollte. Jetzt im Winter plane ich meine Gemüsebeete und welche Pflanzen ich wo in die Beete setze. Mischkulturen und Folgekulturen fließen mit in die Planung ein. Wo ist der Beste Standort im Garten? Welche Pflanzen sollen es sein? Wann muss mit dem Gemüse vorziehen begonnen werden?

Schon im Januar Gemüse vorziehen?

Gerade im Januar ist es wichtig schon jetzt mit der Anzucht mancher Kulturen zu beginnen. Einige Pflanzen wachsen sehr langsam und wer dann vor dem Ende der Saison noch etwas ernten will, muss früh beginnen. Die Früchte reifen entsprechend spät aus und sind erst im September reif. Chili, Paprika und Jalapeno können im Januar vorgezogen werden.

Frühe Sorten wie Rettich, Radischen und Kohlrabi können im Januar vorgezogen werden. Im Februar geht es dann mit Fenchel, Rote Bete, Rotkohl und Weißkohl weiter. Ab März starten dann die Tomaten, Gurken, Auberginen und Melonen, Kopfsalate, Kürbis, Blumenkohl und Brokkoli.

Das wichtigste Zubehör um Gemüse vorziehen zu können

Ich habe euch eine Liste der wichtigsten Utensilien für eure Anzucht aufgeschrieben. Die Produkte findet ihr auch in meinem Shop.

  • Anzuchterde oder Kokossubstrat – achtet auf torffreie Erde oder mischt sie selbst
  • kleine Anzuchttöpfe oder ihr presst eure Erdtöpfe selbst mit einer Erdtopfpresse
  • Saatgut von den Gemüsesorten, die ihr anbauen möchtet – kauft samenfeste Sorten, die ökologisch angebaut wurden
  • Pikierstab zum Pikieren von Jungpflanzen
  • Pflanzenschilder für die Kennzeichnung eurer Pflanzen
  • Sprühflasche für das behutsamen Bewässern
  • Ein Zimmer-Gewächshaus, damit eine konstante Keimtemperatur gehalten werden kann
  • bei frühen Sorten könnt ihr euch noch eine Heizmatte für das kleine Gewächshaus anschaffen

Ein Zimmer-Gewächshaus lohnt sich

Stellt eure Anzuchttöpfe am besten in ein Zimmer-Gewächshaus. Das hat mehrer Vorteile für eure Anzucht.

  • im Inneren des Gewächshauses ist die Temperatur höher und gleichmäßiger als außerhalb
  • Die Luftfeuchtigkeit bleibt erhalten, sodass die Erde nicht so schnell austrocknen kann
  • überschüssiges Wasser kann durch die speziell geformte Wanne ablaufen

Hinterlasse einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht